Start » Wissenswertes » Das SAGASSER Lexikon

Sagasser-Lexikon

Fränkische Bierkultur

Franken besitzt mit über 250 Braustätten die größte Brauereidichte weltweit. Handwerkliche Braukunst, ländliche Struktur, inhabergeführte Brauereien und Biere mit unverwechselbarem Aussehen, Charakter und Geschmack prägen Land und Leute. In unseren Getränkefachmärkten führen wir das wahrscheinlich größte Sortiment an "Fränkischen Bieren" weit und breit. Fragen Sie in unseren Getränkefachmärkten nach "Fränkischen Bieren".

Ist kein Markt in Ihrer Nähe? Wir verschicken innerhalb Deutschlands auch Bierpakete mit "Fränkischen Bieren". Besuchen Sie uns unter:

                                                tl_files/aktuell/FraenkischeLogo.jpg

tl_files/aktuell/galerie-lautererhoehe/Sagasser_6150.jpg

Biere

Obergärige Biere:
sind Biere, die mit obergäriger Hefe hergestellt werden. D.h., die Hefezellen setzen sich in einer Schicht auf der Oberfläche ab. Der Gärprozess erfolgt zwischen 15 und 20 Grad Celsius.

Untergärige Biere:
sind Biere, die mit untergäriger Hefe hergestellt werden. D.h., die Hefezellen setzen sich nach dem Gärprozess auf den Boden ab. Der Gärprozess erfolgt zwischen 4 und 9 Grad Celsius. Daher ist diese Brauart erst seit Erfindung der Kältemaschine ganzjährig möglich.

Spontangärige Biere:
sind Biere, denen keine Hefe zugesetzt wird. Um die Gärung anzuregen werden die örtlichen, frei in der Luft fliegenden Hefesporen genutzt.

Alkoholfreie Biere:
besitzen oftmals eine geringe Menge Restalkohol unter 0,5 Gewichtsprozent. Erst seit 2006 ist es möglich, Alkoholfreies Bier mit 0,0 % Alkoholanteil herzustellen.

Rauchbier:
kann sowohl unter- sowie obergärig gebraut werden. Das benötigte Malz wird unter Holzfeuer getrocknet, wodurch es das typische Raucharoma annimmt.

Biermischgetränke:
sind Biere, die mit anderen Getränken gemischt werden. In der Regel handelt es sich um Mischungen mit einem Bieranteil von wenigstens 50 %. Die bekannteste Variante dürfte das Radler sein. 

Pils:
untergäriges Lagerbier mit erhöhtem Hopfenanteil. Stammwürzgehalt: max. 12,5 %

Kellerbier oder Zwickl:
In der Regel untergärig. Es ist ein ungefiltertes und dadurch ein naturtrübes Bier in dem noch alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe enthalten sind. Zudem ist es ein ungespundetes Bier und besitzt daher einen geringen Kohlensäureanteil.

Helles:
untergärig. Stammwürze: zw. 11 und 13 %. Alkoholgehalt: zw. 4,5 und 6 %.

Export:
untergäriges Vollbier. Stammwürze zw. 12 und 14 %. Alkoholgehalt: etwas über 5 %. Kann Hell oder Dunkel sein.

Lager:
untergäriges Vollbier. Stammwürze zw. 11 und 14 %. Alkoholgehalt: zw. 4,6 und 5,6 %. Im Gegensatz zum Pils nur schwach gehopft.

Kölsch:
obergäriges Vollbier. Stammwürze: 11,3%. Alkoholgehalt: durchschnittlich: 4,8%

Schwarzbier:
meist untergärig. Dunkles Vollbier. Stammwürze min. 11 %. Alkoholgehalt in der Regel zw. 4,8 und 5 %. Die Farbgebung entsteht meist durch Verwendung dunklen Braumalzes oder Röstmalzes.

Weitere Informationen erhalten Sie beim deutschen Brauer Bund unter:
www.brauer-bund.de

tl_files/aktuell/Sudkessel.jpg

Mineralwasser

Tafelwasser:
ist im Normalfall kein reines Naturprodukt. Es wird aus verschiedenen Wasserarten sowie anderen Zutaten hergestellt. Tafelwasser darf folgende Stoffe enthalten: Trinkwasser und natürliches Mineralwasser, Natursole (besonders salzreiches Wasser) oder Mineralwasser mit erhöhtem Salzgehalt, Meerwasser, Natriumchlorid und weitere zugelassene Zusatzstoffe.

Quellwasser:
stammt aus unterirdischen Wasservorkommen. Es unterliegt den Anforderungen für Trinkwasser. Wird direkt an der Quelle abgefüllt und kontrolliert. Im Unterscheid zum Heil- oder Mineralwasser muss es nicht ursprünglich rein sein und bedarf keiner amtlichen Anerkennung.

Mineralwasser:
stammt aus einem unterirdisch geschütztem Wasservorkommen. Es ist ursprünglich rein und wird daher nicht nachträglich desinfiziert, enthält kein Kohlendioxid und wird direkt an der Quelle abgefüllt. Es wird regelmäßig auf seine geologischen, chemischen und hygienisch-mikrobiologischen Eigenschaften geprüft und kontrolliert. Jedes Mineralwasser muss amtlich anerkannt sein.

Heilwasser:
wird seit jeher als Naturheilmittel genutzt. Es unterliegt dem Arzneimittelgesetz, ist aber frei verkäuflich. Durch die besondere Kombination an Mineralstoffen besitzt es eine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung, welche wissenschaftlich nachgewiesen werden muss. Es gelten dieselben Bestimmungen wie für Mineralwasser und muss direkt am Quellort abgefüllt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Verband der Deutschen Mineralbrunnen unter: www.mineralwasser.com

Informationen über die Mineralisierung finden Sie unter: www.mineralienrechner.de


tl_files/stores/sagasser-Mitwitz-2.jpg

Fruchtsaft

Fruchtsaft:
weißt einen Fruchtgehalt von 100 % auf. Selbst wenn dies nicht explizit auf dem Etikett vermerkt ist.

Fruchtnektar:
weißt, je nach Sorte, einen Fruchtgehalt von 25-50 % auf. Der Fruchtgehalt wird immer auf dem Etikett angegeben.

Fruchtsaftgetränk:
weißt, je nach Sorte, einen Fruchtgehalt von mindestens 6-30 % auf. Dazu kommt Wasser und natürliche Aromen, evtl. Zucker und Genussäuren.

Fruchtschorle:
hat einen Fruchtgehalt von mindestens 50 %.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Verband der Deutschen Fruchsaftindustrie unter:
www.fruchtsaft.net

tl_files/aktuell/galerie-lautererhoehe/Sagasser_6136.jpg

Erfrischungsgetränke (Soft Drinks)

Fruchtsaftgetränk:
weißt je nach Sorte, einen Fruchtgehalt von mindestens 6-30 % auf. Dazu kommt Wasser und natürliche Aromen, evtl. Zucker und Genuss-Säuren.

Fruchtschorle:
hat einen Fruchtgehalt von mindestens 50 %.

Limonaden (ugs. Limo): 
sind alkoholfreie Erfrischungsgetränke aus Trinkwasser, natürlichem Mineralwasser oder Quell- und/oder Tafelwasser. Versetzt mit Aromaextrakten und/oder natürlichen Aromastoffen sowie in der Regel Citronensäure. Desweiteren sind sie meist mit Kohlensäure versetzt und weisen einen Zuckeranteil von mindestens sieben Prozent auf. Nach dieser Definition zählen auch Colagetränke und viele Energydrinks zu den Limonaden. 

Brausen: 
sind kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke. Anders als Fruchtsaftgetränke, Fruchtschorlen und Limonaden können Brausen auch künstliche oder naturidentische Aroma- und Farbstoffe enthalten.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Verband der Erfrischungsgetränke unter:
http://www.erfrischungsgetraenke-verband.de/

Weine

Weißwein:
darf in Deutschland lediglich aus weißen Trauben hergestellt werden.

Rotwein:
wird aus rotgekeltertem Most gewonnen. Der Farbstoff wird durch Maischegärung oder -Überhitzung gewonnen.

Roséwein:
aus roten Trauben, deren Most sofort nach der Ernte von den Beerenhäuten getrennt wurde, deshalb rosé- oder lachsfarben.

Weißherbst:
Roséwein, der nur aus einer einzigen Rotweinsorte bestehen darf und ein Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA) oder mit Prädikat sein muss.

Rotling:
entsteht durch Mischung von Weißwein- und Rotweintrauben oder deren Maische, die gemeinsam abgepresst werden müssen (Farbe wie Weißherbst oder Roséwein, blassrot bis hellrötlich).

Weitere Informationen erhalten Sie beim Deutschen Weininstitut:
www.deutscheweine.de

Spirituosen

Brand:
ist eine Spirituose die zu Genusszwecken aus einer Maische durch Destillation gewonnen wird.

Branntwein:
ist die Spirituose, die ausschließlich durch Destillieren zu weniger als 86% vol. von Wein oder Brennwein oder durch erneutes Destillieren zu weniger als 86% vol. eines Weindestillats gewonnen wird. Auch gereifter Branntwein kann unter der Bezeichnung "Branntwein" vermarktet werden.

Likör:
nach EG-Recht ist Likör als eine Spirituose definiert die einen Mindestzuckergehalt, ausgedruckt als Inventurzucker, von 100g pro Liter aufweist. Die Palette der Liköre unterscheidet sich je nachdem, welche Zutaten zur Erzielung der gewünschten Geschmacksnote beigegeben werden.

Rum:
wird ausschließlich durch alkoholische Gärung und Destillation aus der Herstellung von Rohrzucker stammender Melasse oder seltener vom Saft des Zuckerrohrs selbst gewonnen. Nach der Destillation wird der Rum einige Zeit in Eichenholzfässern oder Tanks aus Stahl gelagert. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 37,5% vol.  

Whisk(e)y:
ist eine Spirituose, die mittels Destillation aus einer Getreidemaische gewonnen wird. Ein Whisk(e)y muss mindestens drei Jahre in Holzfässern lagern und einen Mindestalkoholgehalt von 40% vol. aufweisen.

Wodka:
ist eine meist farblose Spirituose aus Gerste, Roggen, Weizen oder Kartoffeln mit einem Alkoholgehalt von mindestens 37,5% vol.

Weitere Informationen erhalten Sie beimBundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. www.bsi-bonn.de


SAGASSER ist Mitglied im Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels

www.bv-gfgh.de

tl_files/aktuell/logo.gif

und ist Gesellschafter der GEVA in Frechen 

www.geva.com

tl_files/aktuell/Geva-Logo.jpg